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Gelenau. "Einen schöneren Saisonabschluss hätten die Jungs sich selbst, dem Verein und dem Publikum nicht bereiten können", freute sich Gelenaus Trainer René Schreiter nach dem 19:10-Sieg seiner Ringer gegen Albrechts. Nach dem vierten Sieg des RSK "Jugendkraft 1898" in der 2. Bundesliga Ost kannte der Jubel im Sportareal "Erzgebirgsblick" keine Grenzen. Viele der 450 Zuschauer, die während des Kampfes ihre Gelenauer lautstark angefeuert hatten, feierten anschließend gemeinsam mit den Athleten bei Freibier und Spanferkel diesen beeindruckenden Erfolg.
Schreiter und Co-Trainer Frank Niegisch, der nach eigenen Angaben im Verlauf des Abends drei Kilogramm abnahm, fieberten am Mattenrand als Weihnachtsmänner verkleidet mit. Geschenke verteilte der RSK allerdings keine. Stattdessen gingen die Gastgeber voll konzentriert zu Werke. Nachdem Daniel Franke, der von den Fans knapp vor Ondrej Jaros zum Publikumsliebling gewählt wurde, kampflos vier Punkte eingefahren hatte, ließ Mirko Schmidt gegen den Vierten der Olympischen Spiele von 1996 bis auf einen Beinangriff kurz vor Schluss wenig zu.
Anschließend kam es zu drei äußerst packenden Duellen. Dabei waren Johannes Mai und später Carsten Einhorn ihren Kontrahenten zwar überlegen, gerieten mitunter aber auch selbst in die gefährliche Lage, weshalb im Lager des RSK einigen kurz der Atem stockte. Auf Seiten der Gäste sorgte vor allem das Duell zwischen den Routiniers Dominik Brandt und Norbert Linz für Aufregung. Hier wurde der Albrechtser von Kampfrichter Mike Möckel aus Luckenwalde in der letzten Minute beim Stand von 7:1 für Brandt disqualifiziert, da er sich trotz mehrmaliger Ermahnung im Bodenkampf erneut "einigelte".
Bereits zur Pause war sich Schreiter siegessicher: "Wir haben jetzt schon fast so viele Punkte wie im gesamten Hinkampf." Er lag richtig. André Manegold und Robin Schmidt erfüllten mit ihren Punktniederlagen die Erwartungen. Ondrej Jaros, der als Neuzugang die in ihn gesetzten Erwartungen übererfüllte, konnte somit den Gesamtsieg unter Dach und Fach bringen. Nach nur zwei Minuten war seine beeindruckende Vorstellung vorüber, wobei einer seiner Ausheber mit einer "5" belohnt wurde. Auch Henning Seemann beendete die Saison mit einer starken Leistung und siegte durch zwei Rollen. Das letzte Duell 2001 verlor Robert Klunker zwar, doch änderte dies nichts am tosenden Beifall des Publikums. (Andreas Bauer) |
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