Ringen, 2. Bundesliga: RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau unterliegt der Kampfgemeinschaft Frankfurt/Eisenhüttenstadt glatt mit 6:17
Gelenau. Die 2. Ringer-Bundesliga ist schnell erzählt. Der RSK Gelenau unterlag dem Favoriten aus Frankfurt/Eisenhüttenstadt klar 6:17 und verbuchte dabei nur zwei Einzelsiege in zehn Duellen.
Nachdem durch Daniel Franke ein Auftakt nach Maß gelang, folgte die größte Enttäuschung des Abends. Denn im oberen Limit ließ sich Mirko Schmidt vom fast 30 Kilogramm leichteren Ronald Kraft über die Matte schubsen und konnte seinen quirligen Gegner noch nicht einmal am Boden eine Wertung abringen.
Kopfschütteln in der Halle, Kopfschütteln in der Mannschaft. Vorbei. Als dann auch noch der taktische Schachzug von Trainer René Schreiter - den Tschechen Jaros ins Limit bis 85 Kilogramm zu stecken - in die Hose ging, war alles klar.
Dadurch wurden die 550 Zuschauer auf eine harte Probe gestellt, denn in acht Kämpfen hintereinander gab es keinen Gelenauer Sieg, in sechs Duellen noch nicht einmal eine kleine Wertung zu bejubeln. Das Publikum musste bis zum letzten Vergleich warten, ehe wieder einer im roten Trikot gewann - Henning Seemann holte einen knappen Punktsieg.
6:17 klingt derb. Im Olympiazentrum Brandenburgs wird ordentlich trainiert, denn Coach Michael Kothe schickte sechs Akteure ins Rennen, die noch nicht 18 Jahre alt waren. Da gibt's nur eins: Hut ab! von (mas) |