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Gelenau/Zschopau. In der Oberliga-Begegnung der Wettkampfgemeinschaft Gelenau/Zschopau II gegen den KSSV Zwickau bekamen die 150 Zuschauer im Sportareal Erzgebirgsblick Ringkampfsport geboten, der vom Anpfiff bis zur letzten Minute spannend war. Durch einen Sieg im letzten Kampf konnte die WKG das Duell hauchdünn mit 19:18 für sich entscheiden.
In der Gewichtsklasse bis 54 kg holte Daniel Schölzel nach einem Schultersieg zum ersten Mal Punkte für die WKG. Im Limit bis 130 kg gingen die Punkte an die Gäste, da dem Zwickauer Daniel Kenn kein Gegner gegenüber stand. Dies wurde aber sofort durch Silvio Lehmann ausgeglichen, da auch er kampflos siegte. In den folgenden drei Kämpfen gingen jeweils vier Punkte an die Zwickauer: Stefan Kadler (97 kg) und Sven Spielmann (85 kg)waren gegenüber ihren über zehn Kilogramm schwereren Gegnern chancenlos, Frank Marotke verlor in der ersten Minute unglücklich auf Schultern. Zwischenstand: 8:16.
WKG-Kapitän Jens Emmrich gewann seinen Vergleich in der Gewichtsklasse bis 69 kg im klassischen Stil souverän mit 14:5. Auch Rico Manegold (76 kg) lieferte einen starken Kampf, in dem er von 0:6 auf 3:6 verkürzte. In der Gewichtsklasse bis 69 kg überrumpelte Stefan Manegold seinen Gegner buchstäblich und siegte auf Schultern. Damit hatte Kay Haase wieder einmal das zweifelhafte Vergnügen, den letzten Kampf bestreiten zu dürfen. Der Rückstand betrug drei Punkte, so dass er mindestens 3,5 Zähler für seine Mannschaft erkämpfen musste. Dies gelang ihm, als sein Gegner bei einem Punktestand von 16:2 verletzungsbedingt aufgeben musste. Somit stand am Ende ein knappes 19:18 zu Buche.
Die Fans der WKG konnten sich über den Erfolg ihrer Mannschaft nicht so recht freuen, denn die Ereignisse der vergangenen Woche hatten ihre Spuren hinterlassen.
WKG-Trainer Jens Hübner lobte vor allem den Teamgeist, der den Ringern aus Gelenau und Zschopau letztlich zum Sieg verhalf. von Daniel Schölzel |