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Auerbach/Weißwasser. Für den Gelenauer und Zschopauer Ringer-Nachwuchs verlief das vergangene Wochenende durchwachsen. Während die C-Jugend bei den Sachsenmeisterschaften in Weißwasser (griechisch-römisch) ohne Chance war, errangen die Junioren bei den landesweiten Titelkämpfen in Auerbach drei Medaillen. Gefeiert wurde vor allem André Manegold, der in beiden Stilarten auf Platz 1 landete.
"Im klassischen Stil hatte ich auf den Erfolg gehofft", meinte Gelenaus Trainer René Schreiter zu den Erwartungen bezüglich des Abschneidens von Manegold (85 kg). Dass sein Schützling ihn schließlich auch noch mit Gold im
Freistil überraschte, freute den RSK-Coach umso mehr. Die Grundlagen für die Siege gegen starke Kontrahenten wie Brettschneider (Aue), Kühn (Pausa) und Weiß (Werdau) legte der Gelenauer Vertreter vor allem im Bodenkampf. Das
Ticket für die Deutschen Meisterschaften im klassischen Stil ist damit gebucht.
Manegolds Bruder Stefan (69 kg/ Freistil) hatte weniger Glück. Er lag nach einem Sieg gegen Liebscher (Zöblitz) zwar gut im Rennen, verletzte sich aber im vereinsinternen Duell mit Robin Schmidt. Dieser kam durch den Aufgabe-Sieg trotz einer vorherigen Niederlage ins kleine Finale, wo er Thalheims Arnas besiegte und Dritter wurde. Oliver Freund und Marcel Volkmann, die im Limit bis 63 Kilogramm angetreten waren, mussten bei dem mit 34 Teilnehmern pro Stilart schwach besuchten Turnier Lehrgeld zahlen. Freunds Siege im direkten Duell sowohl im griechisch-römischen als auch im Freistil
sollten die einzigen Erfolge bleiben.Ähnlich schwach schnitten auch die Gelenauer und Zschopauer C-Jugendlichen
tags zuvor ab. "Mehr als der fünfte Platz von Simon Ehrlich und der Sechste von Raik Desens waren nicht drin", meinte Trainer Wilfried Richter. Die körperlichen Nachteile aufgrund des jüngeren Jahrgangs seien noch zu groß.
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