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Potsdam. "Gesamtleistung ungenügend" - die Einschätzung des RSK-Trainers fiel eindeutig aus. In der 2. Ringer-Bundesliga unterlagen die Gelenauer in der Stadt der Bundesgartenschau RC Germania Potsdam 8,5:20,5.
"Bei uns ist viel schief gegangen", meinte René Schreiter nach der Begegnung, die 260 Zuschauer sahen. Einige Ringer würden das im Training Erarbeitete im Kampf nicht umsetzen, bemängelte der Coach. Dazu käme, dass einige seit
Saisonbeginn noch nicht einmal gewonnen hätten: Ein Sieg aber wäre wieder eine Bestätigung. Zudem hätten die Gelenauer die Potsdamer, die auch einige Oldies einsetzten, nicht so stark eingeschätzt, wie diese dann auftraten.
Franke kämpft souverän
Daniel Franke lieferte eine souveräne Leistung ab und punktete seinen Gegner technisch aus. Gut sah es zunächst auch bei Johannes Mai aus, der 4:1 vorn lag. Doch dann wurde er durch zwei Aktionen ziemlich ausgekontert. "Diese
Niederlage hätte nicht sein müssen", konstatierte Trainer René Schreiter. Mai habe dem Druck nicht standgehalten.
Federn lassen musste ebenfalls Robin Schmidt gegen Dirk Methfessel. Da hatte der junge Kader gegen den alten Hasen nicht viel zu sagen. Keine Chance hatte auch Henning Seemann gegen Marko Kleest. Er kam nicht an seinen Gegenspieler heran, konnte im Bodenkampf nichts anbringen.
Konzept nicht umgesetzt
Sein im Training erarbeitetes Konzept konnte Peter Ehnold nicht an den Mann bringen. Gegen den starken Ringer Stefan Schieche hielt der Gelenauer aber konditionell mit. Sein Trainer zeigte sich froh, dass die alte Verletzung
nicht wieder aufgebrochen ist.
Dem ehemaligen Nationalkader Jürgen Anke stand Ondrej Jaros gegenüber. René Schreiter bescheinigt seinem Schützling eine Super-Leistung. Die acht Punkte habe dieser in den ersten drei Minuten geholt. Doch auch dem 40-jährigen
Oldie zollt Schreiter Respekt: "Er hat stark mitgehalten."
Das im Training Erarbeitete setzte Robert Klunker nicht um. René Schreiter: "Es war ein starker Kampf, aber eben gegen uns." Gegen den mehrmaligen Juniorenmeister Andreas Aurich bekam André Manegold keinen Fuß auf die Matte. Ihm gelang gerade ein Konter, bei dem er drei Punkte holte. Ralf Richter bewegte sich als Klassiker im fremden Freistil-Metier und fand gegen Tim Kowalla kein Mittel, sich zu wehren, obwohl sein Gegner leichter war. Als kleine Besserung gegenüber der Vorwoche bezeichnet René Schreiter das Ergebnis von Mirko Schmidt: "Er hätte aber höher gewinnen müssen." von (bz) |