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Leipzig. In der Ringer-Oberliga Sachsen/Thüringen musste die Wettkampfgemeinschaft (WKG) RSK Gelenau/Zschopauer RV II erneut eine Niederlage einstecken. Bei der WKG Leipzig/Großlehna hielten die Erzgebirger aber besser mit, als dies zu vermuten war. Mit sechs Nachwuchsringern in ihren Reihen, zogen die Gäste am Ende nur mit 16:20,5 den Kürzeren.
Zunächst gingen jeweils vier Punkte kampflos an beide Vereine. Auf Seiten der WKG, die im Limit bis 130 Kilogramm keinen Vertreter stellte, fuhr diese Daniel Schölzel (54 kg) ein. Teamkollege Tom Salevsky (58 kg) musste für die gleiche Ausbeute wesentlich mehr arbeiten. Nach 5:15 Minuten hatte er dann allerdings genügend Punkte für einen Sieg durch Technische Überlegenheit gesammelt.
Auch wenn dem B-Jugendlichen Thomas Neumann (97 kg) kein Erfolg gelang, so war seine Leistung bei der knappen 0:2-Punktniederlage gegen den Deutschen Vize-Meister seiner Altersklasse dennoch hoch einzuschätzen. Er gab ebenso alles wie Björn Lehnert (63 kg), bei dem es wiederum zu einem vorzeitigen Sieg der Gäste (16:1) langen sollte.
Trotz der 12:6-Halbzeitführung war den Gelenauern und Zschopauern klar, dass es im zweiten Kampfabschnitt sehr schwer werden würde. Lediglich Stefan Manegold (69 kg/Freistil) konnte seinen Kampf noch gewinnen. Vom Rest des Teams gelang es am ehesten Kai Haase (76 kg/griechisch-römisch), noch mitzuhalten. Er konnte seinen Kopfhüftwurf jedoch nur einmal anbringen und unterlag 3:8. Sebastian Scheithauer (97 kg), Jens Emmrich (69 kg/griechisch-römisch) und Markus Gründig (76 kg/Freistil) waren gegen ihre Kontrahenten chancenlos. Doch der Ärger darüber war schnell verflogen. Schließlich hatte sich die Mannschaft aus dem Erzgebirge tapfer geschlagen. Sie wurde außerdem durch zwei Bauchtänzerinnen, die die Gastgeber im Rahmen ihres letzten Heimkampfes der Saison organisiert hatten, für ihre Strapazen entschädigt. (Andreas Bauer) |
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