RSK Gelenau gewinnt Vereinswertung bei Bezirksmeisterschaft
Zschopau, den 12.11.01
 

Gelenau.
In einem Punkt waren sich die Vertreter des RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau und des AC Taucha einig: Die Leistung von Kampfrichter Axel Blümel aus Markneukirchen im Duell der beiden Ringer-Mannschaften war wegen vieler fragwürdiger Entscheidungen "indiskutabel".
Tatsächlich hatten die meisten Beteiligten zuvor noch nie erlebt, dass so viele Verantwortliche beider Seiten und Zuschauer der Halle sowie gleich zwei Athleten der Matte verwiesen wurden. Doch echte Verärgerung rief dieser Verlauf nur beim RSK hervor. Die Gastgeber, die sich in der Mehrzahl der strittigen Situationen ungerecht behandelt fühlten, zogen in diesem Vergleich derzweiten Bundesliga am Ende mit 8:17 den Kürzeren. Obwohl die Gelenauer nur zwei Duelle für sich entscheiden konnten, wird das Resultat dem dramatischen Verlauf des Abends in keiner Weise gerecht.Dabei hatte alles so ruhig begonnen. Da Daniel Franke vier Punkte kampflos zugesprochen wurden, schien der Funke zunächst gar nicht auf die Gelenauer Fans unter den9450 Zuschauern überzuspringen. Hinzu kam, dass Mirko Schmidtin seinem Duell deutlich nach Punkten unterlegen war.
Bereits der dritte Kampf weckte jedoch Emotionen, die den ganzen Abend lang kochen sollten. Gelenaus Johannes Mai, der 5:9 verlor, wurde klar benachteiligt. Sein Gegner erhielt beispielsweise eine zweifelhafte "5" und wurde später nicht den Regeln entsprechend in die Bodenlage geschickt. Auch das 0:1 von Ralf Richter, das aufgrund einer Verwarnung zustande kam, steuerte zur Gelenauer Verärgerung bei.
Der klare Sieg von Carsten Einhorn kam da gerade richtig. Auch André Manegold wäre beinahe ein Erfolg gelungen. Er verschenkte jedoch eine knappe Führung kurz vor Schluss, wobei Blümel erneut eine unglückliche Figur abgab. Nach der Niederlage von Robin Schmidt kam es zum Höhepunkt, als der Kampfrichter sowohl Gelenaus Ondrej Jaros als auch Heiko Heinemann beim Stand von 2:1 für den Tauchauer wegen angeblicher "Unsportlichkeit" und daraus resultierender "Verletzungsgefahr" disqualifizierte. Niemand konnte diese Entscheidung nachvollziehen. Sie besiegelte praktisch die Niederlage des RSK, da Henning Seemann und Robert Klunker ohne Chance waren.

RSK Gelenau - AC Taucha 8:17

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(ab)
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