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Gelenau.
Nach den Überraschungen in der Aufstellung des RSK Gelenau im Kampf gegen die Ringer der Kampfgemeinschaft Rostock/Warnemünde lag eine weitere in der Luft. Obwohl beim Stand von 10:12 vor dem letzten Duell noch alles möglich war, mussten sich die Gastgeber dem Vierten der 2. Bundesliga Ost mit 10:16 geschlagen geben.
Die Stimmung unter den 400 Zuschauern war von Beginn an gut. Zwar hatte Daniel Franke diesmal kein leichtes Spiel, doch war sein 7:4-Sieg dafür umso packender. Eng ging es auch beim Duell der Superschweren zu, in dem es zu keiner Wertung kam. Der Kampfrichter entschied zugunsten des aktiveren Gelenauers Mirko Schmidt. Seine Teamkollegen Johannes Mai und der für Henning Seemann ins Team gerückte Björn Lehnert konnten ebenso keine Aktionen anbringen. Ihren Kontrahenten gelang dies, so dass beide Kämpfe, die in der Endabrechnung eine wichtige Rolle spielten, an die Gäste gingen.
RSK-Trainer René Schreiter meinte dazu, dass "in den entscheidenden Situationen der letzte Tick fehlt". Wie man eine scheinbar aussichtslose Situation wenden kann, machte Dominik Brandt vor, der Alexander Böhm ersetzte. Kurz vor Schluss noch 0:4 in Rückstand liegend, zauberte der Routinier wie aus dem Nichts einen Wurf über die Brust hervor, der zum Schultersieg führte und die RSK-Fans förmlich in Ekstase versetzte.
Nachdem der hilflos wirkende Robin Schmidt und André Manegold in ihren Kämpfen ohne Chance waren, überzeugte auch der zweite Rückkehrer, den der RSK aus dem Ärmel geschüttelt hatte. Für Ondrej Jaros, der bei den Weltmeisterschaften in Griechenland (griechisch-römisch) Platz 9 errang, sprang Uwe Kolditz ein. Er stellte unter Beweis, dass er noch immer über eine ausgezeichnete Kondition verfügt. Ohne zu punkten, setzte er seinen Gegner neun Minuten lang unter Druck, so dass er zu Recht durch Kampfrichterentscheid siegte.
Aufgrund des Zwischenstandes von 8:12 lastete auf den letzten beiden Gelenauern großer Druck. Carsten Einhorn, der in die Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm aufgerückt war, erledigte seine Aufgabe mit Bravour. Nachdem er sein Gegenüber sogar zeitweise in der Brückenlage hatte, gewann er 9:6. Im letzten Duell musste sich Robert Klunker und damit auch der RSK geschlagen geben. Der Gelenauer konnte als Außenseiter die in der Luft liegende Überraschung nicht auf die Matte herunter holen und landete stattdessen selbst auf den Schultern.
RSK Gelenau - KG Rostock/Warn. 10:16
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