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Gelenau. "Mit so einer Leistung ist nicht mehr drin", meinte Gelenaus Trainer René Schreiter nach dem Duell der 2. Bundesliga zwischen den Ringern seines RSK Jugendkraft 1898 und des RC Germania Potsdam. Die Gäste behielten mit 22,5:12,5 deutlich die Oberhand. Dabei hatte sich Schreiter nach dem Wiegen aufgrund der Potsdamer Aufstellung mehr ausgerechnet. Hinterher musste Gelenaus Mannschaftsleiter Volker Müller jedoch eingestehen, dass die Gäste - im Gegensatz zum RSK - über mehr gleichwertige Alternativen aus der zweiten Reihe verfügen. Beim Gastgeber
hingegen machten sich die Ausfälle von Johannes Mai und Ralf Richter bemerkbar. Hinzu kam, dass an diesem Abend der Funke nicht auf die 450 Zuschauer überspringen sollte.
Ein Grund war, dass Daniel Franke kampflos siegte und er nicht die RSK-Fans sofort in Stimmung bringen konnte. Diese sollten sich im Verlauf des Kampfes nur drei Mal lautstark bemerkbar machen. Zunächst jubelten sie, als Mirko Schmidt den amtierenden Deutschen Junioren-Meister 2:1 schlug. Später galt der Beifall den Routiniers Carsten Einhorn und Ondrej Jaros, wobei der Gegner des Tschechen wegen Beinarbeit disqualifiziert wurde. Zwischenzeitlich mussten die Gelenauer Junioren Lehrgeld zahlen. Weder Björn Lehnert, noch Robin Schmidt oder André Manegold fanden gegen die
Freistil-Techniken ihrer Gegner die passende Abwehr. Alexander Böhm wurde bei einer Rolle abgefangen. Dennoch hatte es Gelenau zwei Kämpfe vor dem Ende in der Hand. Henning Seemann sowie Robert Klunker, die ihre Kontrahenten im Vorjahr noch besiegt hatten, konnte das Geplante jedoch nicht umsetzen.
Ringen, 2. Bundesliga: Gelenau - Potsdam 12,5:22,5
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