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Gelenau. Ondrej Jaros setzte mit einem Feuerwerk an Techniken den Schlusspunkt unter einen großen Abend für den RSK Gelenau. Nachdem der tschechische den türkischen und deutschen Meister Sedat Dagdemir 18:2 "zerlegt" hatte, stand ein schier unglaubliches 22:10 für die Erzgebirger auf der Anzeigetafel der 2. Ringer-Bundesliga gegen den TRV Berlin. "Alle waren fit und haben bis zur letzten Sekunde gekämpft. Dass es so deutlich ausgeht, hätte ich nicht zu träumen gewagt", strahlte RSK-Trainer René Schreiter.
Meister aus vier Nationen (Tschechien, Georgien, Deutschland und Türkei) präsentierten im Sportareal "Erzgebirgsblick" ihr Können. Die eindeutig bessere körperliche Verfassung der Gelenauer setzte sich am Ende gegen die technische Brillanz der Türken durch. "Einige Berliner sind unter dem Druck unserer Jungs einfach zusammen gebrochen", resümierte Schreiter. Beispiel Robin Schmidt: Der Youngster geriet anfangs 0:5 in Rückstand, attackierte
aber ständig weiter, drehte den Spieß zum 17:5 um, ehe er Ugur Aydin sogar noch auf die Schultern legte. Dies war einer der Knackpunkte, der die RSK-Männer moralisch aufbaute und proportional den TRV demoralisierte. Denn der hervorragende Daniel Franke, Mirko Schmidt und Johannes Mai hatten zuvor bereits einen 10:0-Vorsprung erkämpft. Nur Alexander Böhm musste gegen den Deutschen Meister Mesut Okcu kapitulieren, doch das 14:4 zur Pause war für den RSK sehr beruhigend.
Als dann vor den Augen der HCAB-Handballer, Langlauf-As Viola Bauer, Zehnkämpfer Jirka Zapletal und Landrat Jürgen Förster auch noch André Manegold einen Schultersieg folgen ließ, waren die Messen gelesen. Zwar mussten Carsten Einhorn gegen den georgischen Meister Erika Khachatarov sowie Robert Klunker und Peter Ehnold knappe Niederlagen einstecken, doch
Ondrej Jaros sorgte mit seinen Würfen für einen grandiosen Abschluss. "Das ist mal etwas ganz anderes. Die Stimmung ist super", applaudierten Jirka Zapletal und Viola Bauer, die erstmals einen Ringkampf unter den nahezu 600 begeistert mitgehenden Fans erlebten. Verletzt hat sich auch nur einer: Dauer-Trommler Jan Neuberts Daumen bestand nur noch aus einer riesigen Blase
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von Thomas Schmidt |
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