Ringen: Tommy Einhorn in Stockholm auf Rang 4
Wettbewerbe in Schweden gleichen Spartakiade

     
Selbst im Urlaub keine Ruhe von der Matte
FP, 20.7.01
 

Stockholm.
"Es war wie eine DDR-Spartakiade mit internationaler Beteiligung", beschreibt Carsten Einhorn den Ausflug mit Sohn Tommy zu den "Stockholm Summer Games". Ohne Ringkampf geht es bei den im positiven Sinne verrückten Gelenauern selbst im Urlaub nicht. Und deshalb mussten Frau Heike und Tochter Isabell im Ferienort Lesoförs bleiben, weil sich die beiden Männer ins 350 Kilometer entfernte Stockholm aufmachten, um die Schweden und andere das Fürchten zu lehren.

Letzteres gelang nicht ganz, denn neben vielen Aktiven anderer Sportarten maßen auch 179 Ringer in den Enskedehallen Gullmarsplan ihre Kräfte. "Stark organisiert, mit Eröffnungsshow im Lunapark, Quartieren auf Luftmatratzen in Turnhallen, riesigen Sportstätten und einem hohen Niveau", wertete Vater Einhorn das Geschehen. "Mich hat das wirklich an die Spartakiaden erinnert."

Sportlich erfüllten sich bei diesem Turnier, an dem Ringer aus sieben Nationen teilnahmen, nicht alle Erwartungen. "Ich bin zwar zufrieden, aber speziell im Kampf im kleinen Finale hätte Tommy früher Dampf machen müssen", resümierte der Papa. Am Ende wurde Tommy (66 kg) Vierter. "Schade. Es gab zwar Medaillen, aber noch nicht einmal für die auf dem Podest Platzierten Urkunden. Dies war das einzige Manko", urteilte Einhorn, der sich selbst auf die Oldie-WM vorbereitet.

von (mas)
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