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Saisonvorschau |
FP, 23. 8.01 |
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Gelenau/Thalheim. Wer von den Ringkampf-Anhängern erinnert sich nicht an jenen 26. August 2000, als erstmals eine Gelenauer Mannschaft in der Bundesliga eine Matte betrat? Dass es nach einem Herzschlagfinale sogar zum 13:12-Erfolg gegen den SV Tanne Thalheim reichte, versetzte mehr als 1000 Zuschauer in Euphorie. Diese hielt, obwohl der RSK "Jugendkraft 1898" anschließend viel Lehrgeld zahlte. Ob sich diese "Investition" lohnte, wird sich ab Sonnabend zeigen müssen. Denn dann beginnt 19.30 Uhr die neue Saison. | |
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Pikanterweise kommt es dabei erneut beim Start zum Duell Thalheim gegen Gelenau. Diesmal hat der neugegründete RV Thalheim 04 - die Ringer haben sich aus dem SV Tanne heraus gelöst - das Heimrecht. Er will die "Schmach" des Vorjahres natürlich ausbügeln, was er aber längst getan hat. Denn die seit der Wende in der 2. Bundesliga gestählten Thalheimer landeten am Ende mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis auf Platz 5, der RSK aber musste mit der Roten Laterne Weihnachten feiern. Doch dies ist Geschichte, diesmal soll alles anders werden. | |
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Personell hat sich bei den Gelenauern allerdings nicht viel bewegt. Das Schlusslicht des Vorjahres, das aber wegen des Rückzuges von Barnstädt nicht absteigen musste und wollte, verpflichtete nur den Tschechen Ondrej Jaros. Vom Vizeweltmeister der Studenten erhofft sich der RSK jedoch viele Punkte. Dafür ging Pierre Pardon, ein Freistilspezialist, nach Obereisesheim. Sonst vertraut Trainer René Schreiter der Mannschaft aus der Vorsaison: "Ich glaube, unsere Jungs haben gemerkt, was in der Bundesliga anders ist. Letzter wollen sie auf keinen Fall wieder werden." Gegen den SV Albrechts, den AC Taucha sowie die Aufsteiger KSV Pausa und TRV Berlin sieht Schreiter die größten Siegchancen. "Daheim können wir sicher auch Thalheim, Potsdam oder Rostock schlagen", glaubt der Trainer. Doch dazu braucht der RSK sicher mehr Glück als im Vorjahr, wo Carsten Einhorn und Uwe Kolditz gleich zu Beginn auf der Verletztenliste landeten. Die jungen Spunde konnten dies nicht kompensieren. "Aber sie haben Erfahrungen gesammelt. Und sie erhalten wieder Gelegenheit, im Konzert der Großen mitzumischen", schaut Schreiter voraus. | |
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Im ungarischen Keczkemet holten sich die RSK-Männer den letzten Schliff. Das Trainingslager - wenn auch durch den Buseinbruch etwas Aufregung zustande kam - dürfte den Zusammenhalt weiter gefördert haben. Nun heißt es, Nerven zu bewahren, mannschaftsdienlich zu kämpfen und das Gelernte in die Tat umzusetzen. | |
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In Thalheim gibt es am Sonnabend erstmals Gelegenheit dazu. Doch der RV 04, der keine Abgänge, dafür aber mit den Magdeburgern Sebastian Ecklebe und Sascha Pickut zwei Zugänge verzeichnet, wird zumindest im sicheren Mittelfeld gehandelt. RV-Trainer Jochen Schwarzer kann zudem weiterhin auf die erfahrenen Tschechen Ludek Burian und Petr Bielesz bauen. Was also soll gegen Gelenau schief gehen? "Das werden wir ja sehen", lässt Schreiter die Antwort offen. Aber: "Im Vorjahr haben wir elf der 20 Einzelduelle gegen Thalheim gewonnen, nach Punkten lagen wir aber 23:28 hinten. Alles ist möglich." Zudem kann kaum die Rede von Auswärtskampf sein, da viele Gelenauer zum Aufbruch rüsten. Das Publikum ist eine Bank. Im Vorjahr hatte der RSK trotz des letzten Platzes die meisten Zuschauer der 2. Liga. Vielleicht knüpfen 2001 die Ringer daran
an. von Thomas Schmidt |
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