Kornwestheim/ Zehla-Mehlis.
 Nur wenig zu holen gab es für die vier Nachwuchsringer des RSK Gelenau bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend A. Weder Tommy Einhorn und Maik Schaarschmidt bei den Titelkämpfen der Klasssiker in Zehla-Mehlis, noch Rico Manegold und Sebastian Scheithauer bei den Freistilmeisterschaften in Kornwestheim konnten sich im Vorderfeld platzieren.
Tommy Einhorn (69 kg) startete mit einem Auftakt nach Maß am Freitag Abend in das Turnier. Allerdings sollte sein ungefährdeter Schultersieg im ersten Kampf der einzige Gelenauer Erfolg an diesem Wochenende bleiben. Einhorn muste sich danach am Samstag zweimal geschlagen geben und vorzeitig die Segel streicheln. Während im zweiten Kampf durchaus mehr als die 2:8-Niederlage drin gewesen wäre, war er in Runde zwei gegen den späteren Vizemeister Sascha Schüler (Nordrhein-Westfalen) ohne Siegchance. Noch früher kam das Aus für Teamkollege Maik Schaarschmidt, der in der gleichen Gewichtsklasse an den Start ging. Er war in seinen beiden Kämpfen völlig chancenlos, musste zwei vorzeitige Niederlagen einstecken und belegte am Ende Rang 18, während Einhorn in der Endabrechnung auf Platz 14 einkam. "Beide können auch noch nächstes Jahr in dieser Altersklasse starten, dann ist vielleicht mehr drin. Aber vor allem im Kraftbereich müssen beide arbeiten", zog Betreuer Carsten Einhorn ein erstes Fazit.
Bei den Freistilern bot Sebastian Scheithauer (85 kg) trotz seiner zwei Niederlagen eine ansprechende Leistung. Der amtierende Miteldeutsche Meister musste in beiden Kämpfen über die volle Kampfzeit gehen und vor allem in der ersten Runde verfehlte er einen Erfolg nur knapp, musste er sich doch nur hauchdünn mit 6:7 geschlagen geben. Seine 0:6-Niederlage in Runde zwei sorgte für das vorzeitge Aus und Rang 13 für den RSK-Athelten. Doch auch er hat in der nächsten Saison noch einmal in dieser Altersklasse eine zweite Chance.
Für Rico Manegold hingegen war die DM der letzte Auftritt in der Jugend A. Aber auch er kam nicht über die zweite Runde hinaus. Einer 1:11-Niederlage im ersten Kampf, folgte ein 2:7 im zweiten Duell und damit der 20.Platz.
Freie Presse (Björn Lehnert)