Gelenau.
Mit einem ähnlich klaren Sieg wie im Hinkampf bezwangen die Ringer des RSK Gelenau in der 2. Bundesliga den TRV Berlin. 19:12,5 hieß es am Ende vor knapp 500 Zuschauern. Dabei hatte RSK-Trainer René Schreiter mit einem weitaus spannenderen Ausgang gerechnet. "Die Aufstellung der Berliner kam uns entgegen", begründete er hinterher den deutlichen Ausgang.
Genau wie die Gäste waren auch die Gelenauer nicht in Bestbesetzung angetreten. Der erkrankte Se- bastian Ecklebe wurde von Robert Klunker gut vertreten. Seine Punktniederlage hatten die Verantwortlichen ebenso einkalkuliert wie die Ergebnisse der unterlegenen Thomas Manthei und Alexander Böhm. Nicht vorherzusehen war dagegen das 3:4 von Johannes Mai, der lange Zeit führte. Diesen Schock steckten die Gelenauer jedoch glänzend weg. "Es haben fast alle Top-Leistungen gebracht", freute sich Schreiter.
Für einen Auftakt nach Maß sorgte Daniel Franke, der mit seinem Festival an Rollen und Aushebern die Fans in Stimmung brachte. Nach dem Aufgabesieg von Falk Hofmann hatten diese später noch viel Grund zum Jubeln, wurden doch die mittleren Gewichtsklassen klar vom RSK dominiert. Nachdem Michael Wehlan und Ondrej Jaros, dessen Gegner sich oft nur durch unerlaubte Beinarbeit zu helfen wusste, gewonnen hatten, machte Ingo Jäger mit seinem Erfolg den Gesamtsieg perfekt. Peter Ehnold sorgte am Ende durch einen Konter für die Krönung.
(ab)