Gelenau.
Der RSK Gelenau hat in der 2. Ringer-Bundesliga einen großen Schritt
Richtung Medaillenplatz gemacht. Nach dem knappen Auswärtssieg bei der
Kampfgemeinschaft Frankfurt/Eisenhüttenstadt triumphierten die Gelenauer
auch auf der heimischen Matte. 15,5:12 stand es am Ende vor 420 begeisterten
Zuschauern.
Trotz des Teamsieges grübelte Freistiler Peter Ehnold, der im letzten Kampf
des Tages erneut nach Punkten unterlag: "Ich weiß nicht, woran es liegt. Es
ist wohl eine Frage des Kopfes." Der Kampf von Ehnold war jedoch für den
Ausgang des Vergleichs ohne Bedeutung. Gelenau hatte den Mannschaftssieg vor
der letzten Begegnung schon in der Tasche, da seine Teamkollegen
entsprechend vorgelegt hatten. Der Zschopauer Daniel Franke brauchte zum
Auftakt nur 2:20 Minuten, um seinen Gegner klar zu bezwingen. Zwar verkürzte
Schubert mit seinem Punktsieg gegen Böhm, doch Johannes Mai brachte weitere
2,5 Mannschaftspunkte auf das RSK-Konto. Der Entscheid des Mattenrichters
sah im Limit bis 96 Kilogramm den Frankfurter Mickeley 1:0 vorn. Robin
Schmidt unterlag Thätner klar, doch Sebastian Ecklebe brachte mit seinem
Punktsieg den RSK wieder in Front. Unverständlich bleibt die Niederlage von
Michael Wehlan. Er beherrschte seinen Kontrahenten, der ein Musterbeispiel
für passives Ringen lieferte, nach Belieben, verlor aber nach Verlängerung
2:3. Dafür drehte Ingo Jäger auf. Im klassischen Stil ließ er Görtz keine
Chance. Mit dem erwarteten Sieg von Ondrej Jaros war der Gelenauer
Teamerfolg bereits vor dem letzten Kampf unter Dach und Fach. Lediglich
Ehnold war nicht mit sich zufrieden.
(mas)