Plauen.
Während das Bundesliga-Duell zwischen den Ringern der Wettkampfgemeinschaften Pausa/Plauen und Gelenau/Zschopau unentschieden ausging, war der Vergleich der beiden zweiten Mannschaften eine wesentlich deutlichere Angelegenheit. Der ungeschlagene Tabellenführer der Oberliga aus dem Vogtland gab sich auch gegen die Erzgebirger keine Blöße und lag am Ende
deutlich mit 20:8 vorn.
Nach dem knappen 16:14-Sieg für Pausa/Plauen im Hinkampf wollte es Trainer Jens Hübner aus Zschopau dem Favoriten auch diesmal schwer machen. Doch der Coach musste einsehen, dass es nicht immer nach Plan läuft. Hübner war hinterher enttäuscht von vielen seiner Schützlinge und übte Kritik: "Bei manchen haperte es schon an der Einstellung."
Wenig auszusetzen hatte er an den siegreichen Gelenauern. Vor allem André Manegold (84 kg/gr), der auf Schultern gewann, und Punktsieger Ralf Richter (96 kg) holten das optimale Ergebnis heraus. Doch schon bei Robert Klunker (84 kg/Fr), der 1:0 gewann, wäre aus Hübners Sicht mehr möglich gewesen. Im Gegensatz zu ihm standen die anfangs führenden Daniel Schölzel (60 kg) und Rico Manegold (66 kg/Fr) nach Abpfiff sogar mit völlig leeren Händen da. Ebenso erging es den zu passiv agierenden Tom Salevsky (55 kg), Tommy Einhorn (66 kg/gr) und Stefan Manegold (74 kg/Fr). Lediglich der verletzte Kay Haase (74 kg/gr) und Thomas Neumann (120 kg) waren ohen Chance.
(ab)
Freie Presse