Pausa.
Aus dem ersten Bundesliga-Sieg gegen Pausa wurde wieder nichts. Peter Ehnold bleibt weiterhin die tragische Figur, wenn die Gelenauer gegen diese Mannschaft ringen. Nachdem er bereits beim Heimkampf den Sieg kurz vor Ultimo aus den Händen gab, landete er am Sonnabend im letzten Duell des Abends zum Entsetzen der RSK-Schar auf den Schultern. Da aber seine Mannschaftskollegen für ein Polster gesorgt hatten, reichte es in der Summe wenigstens zum Remis. 15,5:15,5 trennten sich die WKG Pausa/Plauen und der RSK "Jugendkraft" Gelenau in der 2. Bundesliga. Es prickelte bis zum Schluss. Während die Gastgeber eine "Sensation" feierten, ließen die Erzgebirger kurzzeitig die Köpfe hängen. Bei der Analyse aber beschwerten sie sich nicht. Denn zuvor hätte der Unparteiische, der Ingo Jägers siegbringende Rolle in der Verlängerung zählte, durchaus seinem Gegner eine Wertung zusprechen können. Es war ein Duell auf Biegen und Brechen. Außer bei Michael Wehlan, dessen Gegner beim Stand von 0:14 aufgab, kann das zum Gesamterfolg fehlende halbe Pünktchen bei jedem gefunden werden. An mangelndem Einsatzwillen lag dies nicht, eher an geringen taktischen Fehlern. Die Vogtländer lagen zur Pause 9,5:6,5 vorn. Daniel Franke und Falk Hofmann sicherten deutliche Punktsiege, während Alexander Böhm, Johannes Mai und Robin Schmidt unterlagen. "Dies war abzusehen, wir blieben aber im Limit", so Trainer René Schreiter. Nach Sebastian Ecklebes Niederlage brachte Wehlan die RSK-Männer wieder heran, Jäger ließ die Gäste erstmals in Führung gehen. Ondrej Jaros baute den Vorsprung zum 15,5:11,5 aus, so dass der Sieg in greifbare Nähe rückte. Dann kam das für Gelenau tragische Ende. "Besser als verloren", meinte auf der Heimreise Papiergewichtler Daniel Franke. Und selbst Konrad Weise, 86-facher Fußball-Nationalspieler der DDR, zeigte sich beeindruckt: "Ein toller Kampf mit einem gerechten Ergebnis."
(mas)
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