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Frankfurt/Oder.
Ohne Einhorn, Jaros und Hofmann mussten die Gelenauer in der 2. Ringer-Bundesliga auskommen. Um so überraschender ist der am Sonnabend erzielte, erstmalige Erfolg bei der KG Frankfurt/Oder-Eisenhüttenstadt. Er fiel mit 16:15 zwar knapp aus, aber das war den Erzgebirgern vom RSK "Jugendkraft 1898" Gelenau egal.
"Es ging schlecht los, weil auch Hofmann wegen Krankheit absagte. Nach Einhorns Verletzung und Jaros' Weltmeisterschaftsstart in Moskau waren wir in drei Gewichtsklassen mit der zweiten Reihe unterwegs. Wie dies die Mannschaft aber weggesteckt hat, alle Achtung", wertete RSK-Vorsitzender Steffen Mai. "Mit dieser Notbesetzung hatten wir aber auch etwas Glück", gab Gelenaus Trainer René Schreiter offen zu. Vor allem, dass Frankfurts 66-Kilogramm-Mann wegen eines Ausschlags Startverbot erhielt, brachte vier unerwartete Punkte. Die hatten Franke, Ecklebe und Wehlan versilbert, ehe diesmal Ehnold die Nerven behielt und seinen Lapsus aus dem Pausa-Kampf, den
er verlor, wettmachte. Sein 2:0-Erfolg sicherte den Mannschaftssieg, der nach Jägers Niederlage wieder in Gefahr geraten war. Der RSK Gelenau ist damit so gut wie noch nie in eine Meisterschaft der 2. Bundesliga gestartet und nimmt vor dem Derby gegen Thalheim, derzeit Zweiter, den dritten Rang in der Tabelle ein.
Weitere Ergebnisse :
Albrechts - Potsdam 16,5 : 13,5;
Pausa/Plauen - Berlin 15,0 : 14,5;
Thalheim - Sömmerda 25 : 5;
Rostock - Taucha 16 : 12
Frankfurt - Gelenau 15 : 16
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