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2. Ringer-Bundesliga: RSK Gelenau unterliegt der Kampfgemeinschaft
Pausa/Plauen 12,5:16 - Routinier Einhorn muss verletzt aufgeben
Gelenau. Er saß am Ende traurig auf der Matte und war trotz der 600 Zuschauer allein - Peter Ehnold. Im letzten Duell des Kampfes der 2. Ringer-Bundesliga vergab er durch einen taktischen Fehler den kaum noch für möglich gehaltenen Sieg für den RSK Gelenau, der am Samstag beim 12,5:16,0 gegen die KG Pausa/Plauen seine erste Saisonniederlage einstecken musste. "Das darf nicht passieren", wetterte Trainer René Schreiter, der bis dahin eine stets wechselnde Konstellation erlebte, bei dem den Gelenauern das Glück wahrlich nicht hold war. Ehnolds 1:0-Führung hätte gereicht, um mit 14,5:14 den Teamerfolg zu sichern.
Mit der frenetischen Zuschauerschar im Rücken wollten die Gastgeber einfach zuviel. Zwar begann es mit dem Sieg von Daniel Franke, doch bereits er überzog kurz vor Ende, lief in einen Konter und siegte statt 12:1 nur 12:6. Noch schlimmer lief es bei Carsten Einhorn, der sicher führte, bei einem Ausheber ebenfalls gekontert wurde und sich dabei so verletzte, dass er nicht weiterringen konnte. Ingo Jäger haderte mit dem sonst guten Schiedsrichter Korte aus Magdeburg, der zwei Rollen nicht wertete. Sebastian Ecklebe, Johannes Mai und Falk Hofmann blieben chancenlos, wehrten sich aber
anständig. Hofmann schaffte es als erster Kämpfer der Bundesligastaffel, gegen den Tschechischen Meister Vala den Schlussgong zu erleben.
Dass der RSK überhaupt noch in die Lage kam, den Vergleich zu kippen, war dem zwar erwarteten, aber beeindruckenden Schultersieg von Michael Wehlan zu verdanken, noch mehr aber André Manegold. Dieser narrte den erfahrenen Schulz und ging als 10:7-Sieger von der Matte. Während Gelenau Morgenluft witterte, zitterten die Gäste. Doch das Ende ist bekannt. Ondrej Jaros erhielt die Zähler kampflos, nahm aber 531 Euro mit nach Prag. Die Fans sammelten für ihn, weil er durchs Hochwasser in der "Goldenen Stadt" alles verlor. "Ein irrer Abend mit viel Pech. Schlimmer als die Niederlage ist aber Einhorns Verletzung. Wir wissen noch nicht genau, was kaputt ist", so Schreiters bitteres Resümee. |
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