Gelenau.
 Einen Aufwärtstrend im Vergleich zur Vorwoche konnten die Ringer des RSK Gelenau in Leipzig verzeichnen. Zwar kassierte das Team um Trainer René Schreiter im zweiten Saisonkampf der 2. Bundesliga die zweite Niederlage, es zeigte aber beim 9:17 gegen Erstliga-Absteiger KFC Leipzig eine klare Leistungssteigerung. Ärgerlich aus Sicht der Erzgebirger war beim ersten Auswärtskampf der Saison war, dass das Mannschaftsergebnis am Ende klarer ausfiel, als dies die einzelnen Kämpfe wiederspiegelten. In einigen Duellen wäre durchaus mehr für die Gelenauer drin gewesen. Während Neuzugang Tobias Näther unglücklich 0:2 nach Punkten verlor, wurde Sebastian Ecklebe beim Stand von 0:0 vom cleveren Andreas Guttentag überrascht und musste eine Schulterniederlage hinnehmen. Nicht eingeplant im Gelenauer Lager war sicherlich auch die Niederlage von Steve Hinze, der im Kampf gegen den Ex-Gelenauer Eric Neugebauer kein Mittel fand und 1:4 verlor.Auf der anderen Seite standen in der Messestadt vor allem Daniel Franke und Peter Ehnold für den Gelenauer Aufschwung. Franke zeigte sich unbeeindruckt von seiner überraschenden Niederlage in der Vorwoche. Mit einer konzentrierten Leistung behielt er 2:1 die Oberhand über den starken René Pikulla. Ebenfalls überzeugen konnte Ehnold, der in einem sehr harten Kampf den ehemaligen Nationalmannschaftsringer Andreas Verniest 1:0 besiegte und endlich sein wahres Leistungsvermögen abrufen konnte. Für die beiden anderen Gelenauer Einzelsiege sorgten wie so oft Ondrej Jaros und Michael Wehlan. Die beiden Leistungsträger imponierten wieder durch ihre Kampfesführung und ließen ihren Gegnern nicht den Hauch einer Chance. Ein weiterer Lichtblick im RSK-Team war André Manegold, der für den erkrankten Ingo Jäger einsprang und beim 1:4 gegen den erstligaerfahrenen Stephan Hube gut mithielt. "Eine Leistungssteigerung war klar zu erkennen, nur müssen wir uns noch mehr zutrauen. Peter hat gezeigt, wie es geht. Wenn wir alle das beherzigen, fahren wir gegen Luftfahrt Berlin auch die ersten Punkte ein", bilanzierte Coach Schreiter und gab die Marschrichtung für den nächste Kampf gegen die Luftfahrt-Männer vor.
Freie Presse (leh)